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17.12.2025: Forschung CH
17.12.2025: Forschung CH
Klimawandel reduziert Beiträge der Natur für die Menschen in den Alpen
Basierend auf den heutigen und zukünftigen Verbreitungsmodellen von mehr als 2000 Wirbeltier- und Pflanzenarten in den westlichen Schweizer Alpen können Veränderungen der Beiträge der Natur für die Menschen (NCP) im Klimawandel vorhergesagt werden. Die Ergebnisse zeigen einen allgemeinen Rückgang der NCP in allen Zukunftsszenarien.
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17.12.2025: Forschung CH
Was unsere heutigen Wiesen über die Zukunft verraten können
Die Intensivierung der Landnutzung führt sowohl räumlich als auch zeitlich zu einem Verlust an Artenvielfalt. Räumliche Unterschiede zwischen Wiesen offenbaren dabei nahezu dieselben Biodiversitätsreaktionen wie langjährige Messreihen. Das bedeutet, dass räumlich erhobene Daten des Ist-Zustands dazu dienen können, den Verlust von Artenvielfalt bei intensiverer Nutzung frühzeitig zu erkennen.
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17.12.2025: Forschung CH
Der Biber schafft Lebensräume für Fledermäuse
Biberteiche beherbergen mehr Fledermäuse als benachbarte Bachabschnitte, darunter auch mehr gefährdete Arten. Sowohl die Jagd- als auch die Fressaktivität der Fledermäuse ist in Biberteichen höher, und auch die Artenzahl nimmt zu. Diese Zunahmen lassen sich durch mehr stehendes Totholz, ein heterogeneres Kronendach und ein verändertes Angebot an wirbellosen Beutetieren erklären. Biber fördern die Biodiversität und das weit über die Grenze zwischen Wasser und Land hinaus.
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17.12.2025: Forschung international
Gebietsfremde Pflanzenarten erreichen eine einheimischen Arten vergleichbare mikroherbivore Vielfalt in Europa
Entscheidend für die Integration in Nahrungsnetze sind vor allem die Dauer ihrer Ansiedlung und die Grösse ihres Verbreitungsgebiets. Mit zunehmender Aufenthaltszeit werden gebietsfremde Arten von immer mehr spezialisierten Pflanzenfressern genutzt, wodurch sich Interaktionen ähnlich wie bei heimischen Arten entwickeln können.
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17.12.2025: Forschung international
Die allermeisten Ameisenarten sind unbekannt
Zurzeit sind 14260 Ameisenarten bekannt. Die tatsächliche Zahl dürfte aber deutlich höher liegen. Ameisen besiedeln fast alle Lebensräume und spielen eine zentrale ökologische Rolle, doch viele Regionen besonders in Asien und Afrika sind noch unzureichend erforscht. Moderne Methoden wie die DNA-Sequenzierung haben die Ameisensystematik stark verändern.
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17.12.2025: Forschung international
Forschende fordern mehr Fokus auf genetische Vielfalt
Die genetische Vielfalt die Diversität innerhalb von Arten ist eine entscheidende, jedoch oftmals unterschätzte Grundlage für den Schutz der biologischen Vielfalt. Forschende betonen einmal mehr die zentrale Rolle genetischer Diversität für eine «naturpositive»-Zukunft. Darunter versteht man einen Zustand, in dem Naturverluste nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden.
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17.12.2025: IPBES
Stakeholder-Treffen vor der 12. IPBES-Plenarversammlung
Einen Tag vor Beginn der 12. IPBES-Plenarversammlung (3. bis 8. Februar 2026) in Manchester (UK) treffen sich am selben Ort Stakeholder, um sich auszutauschen und zu koordinieren. An dem Treffen am 2. Februar kann man auch online teilnehmen. Vorgestellt werden die Themen der Plenarversammlung, vor allem der neue Business & Biodiversity-Bericht, der an der Plenarversammlung verabschiedet werden soll. Es werden zudem Beispiele gezeigt, wie unterschiedliche Interessensgruppen erfolgreich mit IPBES zusammenarbeiten. Stakeholder haben die Möglichkeit, ein Poster vorzustellen, mit Beispielen, wie sie die Berichte oder andere Ergebnisse von IPBES genutzt haben und welche Wirkung damit erzielt wurde. Die Poster werden während der gesamten Konferenz ausgestellt. Die Registrierung ist bis am 2. Januar 2026 offen.
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17.12.2025: weitere Publikationen
Podcast über die Bedeutung der Dunkelheit
Der Wert der nächtlichen Dunkelheit für Tiere, Pflanzen und auch für uns Menschen ist Thema einer Folge des neuen Podcasts «Nachtisch Nachhaltigkeit im Gespräch» der SCNAT. Eine Ökologin und ein Lichtplaner diskutieren mit dem Gastgeber Thomas Kobel darüber, wie künstliche Beleuchtung unsere Umwelt verändert und wie gute Lichtplanung die Biodiversität schützen kann. Hören Sie rein! Die neuste Ausgabe unserer Zeitschrift HOTSPOT ist ebenfalls der Dunkelheit gewidmet.
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17.12.2025: weitere Publikationen
Für einen Urwald in Westeuropa ein Manifest
Der französische Botaniker Francis Hallé engagiert sich seit Jahrzehnten für die Wiederetablierung von Urwäldern. Sein eindrückliches und motivierendes Manifest ist nun auf Deutsch erschienen. Hallé entfaltet darin eine Vision, die zugleich wissenschaftlich fundiert und poetisch ist und die Lust macht, Europas Wälder neu zu denken.
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17.12.2025: weitere Publikationen
Film zum Insektensterben für den Unterricht
Warum so viele Insektenarten verschwinden, warum uns das nicht egal sein kann und was wir dagegen tun können das erklärt ein Video für den gymnasialen Schulunterricht. In Frage-Antwort-Form mit Schülerinnen und Schülern sprechen Forschende über Insekten und alarmierende Entwicklungen.
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17.12.2025: Aufgegriffen
Nachhaltigkeits-Tagung Agroscope, 22. Januar 2026, Zürich-Reckenholz
Die 13. Nachhaltigkeits-Tagung von Agroscope widmet sich dem Thema «Absenkpfad Nährstoffe: Wissen erarbeiten Erkenntnisse nutzen Ziele erreichen». Die aktuelle Agrarpolitik möchte die Nährstoffverluste von Stickstoff und Phosphor in den nächsten Jahren erheblich reduzieren. Die Tagung informiert über den aktuellen Stand der Forschung und mögliche Umsetzungen in der Praxis. Der Anlass bietet zudem eine gute Gelegenheit für den Austausch zwischen Forschung, Verwaltung, Beratung und Praxis. Anmeldeschluss: 14. Januar 2026.
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17.12.2025: Aufgegriffen
Tagung «Naturschutz in und um Basel», 30. Januar 2026, Universität Basel
Die Tagung ist eine jährlich stattfindende, halbtägige wissenschaftliche Veranstaltung. Organisiert wird sie vom Departement Umweltwissenschaften der Universität Basel. Themen sind aktuelle Herausforderungen, laufende Forschungsprojekte und potenzielle Lösungsansätze im Naturschutz. Die Tagung richtet sich an Mitarbeitende von Behörden, an Forschende, an Personen aus der Praxis und von Umweltorganisationen, Studierende und allgemein an Naturschutzfragen interessierte Personen. Anmeldeschluss ist der 6. Januar 2026.
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