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25.3.2026: Forschung international
Zunahme der globalen Pestizidtoxizität gefährdet globales Biodiversitätsziel

Die Toxizität ausgebrachter Pestizide ist in den vergangenen Jahren weltweit deutlich gestiegen. Damit gerät das globale Ziel, die pestizidbedingten Risiken bis 2030 zu halbieren, zunehmend ausser Reichweite. Der Handlungsbedarf ist gross.
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25.3.2026: Forschung international
Wälder weltweit im Wandel

Menschliche Aktivitäten führen gleichzeitig zum Rückgang langsam wachsender und spezialisierter Baumarten und zur Ausbreitung gebietsfremder Arten – mit weitreichenden Folgen für die Zusammensetzung und Funktion von Wäldern weltweit. Die Bäume in zukünftigen Wäldern wachsen zwar schneller, gleichzeitig verlieren die Wälder an Vielfalt, struktureller Komplexität und Stabilität. Für die Erhaltung der Biodiversität bedeutet dies, dass Bewirtschaftung und Wiederherstellung stärker auf Resilienz und funktionale Vielfalt ausgerichtet werden müssen.
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25.3.2026: Forschung international
Gegensätzliche Effekte von konventioneller und biologischer Landwirtschaft auf Ektoparasiten und Blutparasiten bei Singvögeln

Die Landwirtschaft verändert nicht nur Lebensräume, sondern auch Krankheitsdynamiken bei Vögeln. Verschiedene Bewirtschaftungsformen beeinflussen dabei die Parasitenbelastung von Singvögeln auf unterschiedliche Weise. Während Ektoparasiten in konventionell geprägten Landwirtschaftssystemen seltener sind, treten Blutparasiten dort häufiger auf. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie komplex die Wechselwirkungen zwischen Landnutzung und Tiergesundheit sind.
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25.3.2026: IPBES
IPBES: Die Schweiz ist jetzt im IPBES Bureau vertreten

Der Weltbiodiversitätsrat IPBES wird von zwei zentralen Gremien geleitet: dem Bureau mit zehn Mitgliedern sowie dem wissenschaftlichen, multidisziplinären Expert:innenpanel (MEP) mit 25 Mitgliedern. Nach dem Rücktritt des US-Vetreters ist Sebastian König vom BAFU (Abteilung Internationales) in das Bureau nachgerückt. Damit übernimmt die Schweiz eine wichtige Rolle in der Leitung von IPBES.
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25.3.2026: weitere Publikationen
Naturbasierte Lösungen: Chancen für Gemeinden, Regionen und Unternehmen

Naturbasierte Lösungen ermöglichen es Gemeinden, Städten, Regionen und Unternehmen, Biodiversitätsverlust und Klimawandel gemeinsam anzugehen. Ein Booklet stellt nun erstmals erfolgreiche Beispiele naturbasierter Lösungen aus der Schweiz vor, erläutert die sich entfaltenden Wirkungen und zeigt, welche Rahmenbedingungen für die Umsetzung entscheidend sind. Es dient als praxisnahes Orientierungs- und Nachschlagewerk für Planung und Umsetzung.
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25.3.2026: weitere Publikationen
Praxisleitfaden zum Schutz und zur Aufwertung von Quell-Lebensräumen

Ein Praxisleitfaden zeigt, wie Nutzungsintensivierung und Klimawandel Quell-Lebensräume beeinträchtigen; er beschreibt zudem Massnahmen zu ihrem Schutz sowie zur Förderung der hochspezialisierten und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Ausgehend von konkreten Schutz- und Entwicklungszielen erläutert er die Schritte von der Planung über Umsetzung und Dokumentation bis zur Wirkungskontrolle und Kommunikation. Im Anhang werden 19 Beispiele zu erfolgreichen Aufwertungen aus der ganzen Schweiz vorgestellt, die zur Nachahmung einladen.
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25.3.2026: Forschung CH
Stärkerer Rückgang der Pflanzendiversität in tiefen als in hohen Lagen über ein Jahrhundert

Langfristige Aussagen zu Biodiversitätsveränderungen sind schwierig, weil ältere Vergleichsdaten meist fehlen. Es gibt aber Ausnahmen: So konnten historische Vegetationsaufnahmen von Schweizer Grasländern erneut untersucht werden. Dabei wurde ein starker Rückgang der taxonomischen Alpha-, Beta- und Gamma-Diversität festgestellt. Die Pflanzenvielfalt nahm in den untersuchten Flächen im Durchschnitt um rund einen Viertel ab. Der Verlust aller drei Diversitätsmasse nahm mit der Höhe ab, wobei der Rückgang im Tiefland besonders ausgeprägt ist.
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25.3.2026: weitere Publikationen
Übersicht relevanter Policy-Aspekte für die sektorübergreifende Umsetzung der Ökologischen Infrastruktur

Der Bericht gibt einen Überblick über verschiedene Policy-Aspekte der sektorübergreifenden Umsetzung der Ökologischen Infrastruktur (ÖI). Tabellarisch werden die Bedeutung verschiedener Sektoren, die jeweiligen Herausforderungen und relevante rechtliche Grundlagen zusammengefasst. Zudem haben die Forschenden zentrale Massnahmen gesammelt, die teilweise sektorübergreifend genutzt werden und Kooperation ermöglichen. Zwei Fallbeispiele verdeutlichen, wie entscheidend Ressourcen wie Zeit, Geld, Personal, Flächen und politische Unterstützung für erfolgreiche Projekte sind.
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25.3.2026: weitere Publikationen
Geschichten und Gedanken aus 50 Jahren Naturschutzarbeit

Dieses Buch ist mehr als eine Rückschau – es ist das Vermächtnis eines Forschers, der Natur und Landschaft über mehr als fünf Jahrzehnte beobachtet, erforscht und mitgestaltet hat. Mario Broggi verbindet darin persönliche Erfahrungen mit fundiertem Wissen und zeigt, wie sich unsere Landschaft verändert hat, welche Fehler gemacht und welche Chancen genutzt wurden. Seine Texte eröffnen neue Perspektiven und sind voll mit klugen Analysen, überraschenden Geschichten und inspirierenden Visionen.
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25.3.2026: Forschung CH
Später Emdschnitt fördert Pflanzenvielfalt in extensiven Wiesen

Der Emdschnitt und dessen Zeitpunkt spielt eine wichtige Rolle für den Erhalt der Pflanzenvielfalt in Magerwiesen. Besonders der späte Emdschnitt fördert kleine Kräuter, kleine Gräser und Seggen sowie Leguminosen. Ohne Emdschnitt nimmt die Artenvielfalt in der Magerwiese ab, wobei vergrasende Arten wie die Aufrechte Trespe begünstigt werden.
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25.3.2026: Aufgegriffen
Risky Routes: Ein Film- und Bildungsprojekt zur Amphibienwanderung

Ein Kurzfilm macht die gefährliche Amphibienwanderung aus der Perspektive einer Erdkröte erlebbar. Er wird durch Unterrichtseinheiten für die Primar- und Sekundarstufe ergänzt, welche die Themen Amphibien, Biodiversität, Lebensraumfragmentierung und Schutzmassnahmen vermitteln. Film und Unterrichtsmaterialien sind kostenlos online verfügbar. Eine französische Version ist geplant.
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25.3.2026: Aufgegriffen
Fachtagung: Ökologische Vernetzung im Siedlungsraum, 4./5. Juni 2026 in Zürich

Die Fachtagung bietet Einblick in die wissenschaftlichen Grundlagen zur ökologischen Vernetzung und stellt kommunale Strategien zu deren Förderung vor. Die Teilnehmenden lernen verschiedene Planungsgrundlagen kennen und erfahren, wie die Wirksamkeit umgesetzter Massnahmen überprüft werden kann. An den beiden Vormittagen werden Fachreferate gehalten, an den Nachmittagen finden jeweils Workshops und Exkursionen statt. Die Tagung richtet sich an Planende, Fachpersonen aus Umweltbüros, Umweltbildung, Bauverantwortliche und Praktiker:innen. Anmeldeschluss ist der 21. Mai 2026. Die Fachtagung wird hybrid durchgeführt.
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25.3.2026: Aufgegriffen
Rapperswilertag 8. Mai 2026: Die Zukunft der Biodiversität auf dem Land und im Dorf

Die Zusammenarbeit von Naturschutz mit Landschaftsarchitektur, Architektur und Städtebau ist zu einem wichtigen Pfeiler für die Biodiversitätsförderung in der Stadt geworden. Aber welche Chancen bieten sich durch solche Kooperationen auf dem Land und im Dorf? Der diesjährige Rapperswilertag geht dieser Frage aus unterschiedlichsten Perspektiven nach: Geografie, Landschaftswanderung, Landschaftsarchitektur, Regionalentwicklung, Landschaftsplanung, partizipative Prozesse, Literatur und Kunst. Unter anderem mit einem Vortrag zur Naturwerkstatt Eriwis - dem Gewinner des Binding Preis für Biodiversität 2025.
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25.3.2026: Forschung CH
Einstufung des Einjährigen Berufskrauts als invasive Art in Frage gestellt

Forschende haben die Beziehung zwischen Deckungsgrad des Einjährigen Berufskrauts und der heimischen Pflanzenartenvielfalt untersucht. Dabei wurde kein Zusammenhang festgestellt. Sie werfen nun die Frage auf, ob die Einstufung als invasive gebietsfremde Art ausreichend begründet ist.
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25.3.2026: Aufgegriffen
Kurs zur naturnahen Wiesenpflege im Siedlungsraum, 26. Mai 2026 in Horw

Les espaces verts communaux recèlent un potentiel important pour la biodiversité. Ils enrichissent chaque commune, contribuent au bien-être de la population et sont également moins coûteux à entretenir. Dans ce cours, les responsables de l’entretien des espaces verts dans les communes découvrent entre autres comment entretenir différents types de prairies en harmonie avec la nature et quoi prendre en compte lors de la création de nouvelles prairies fleuries.
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25.3.2026: Forschung CH
Mit einfachen Steinhaufen zu mehr Hermelinen

Bereits einfache Massnahmen zur Förderung der Biodiversität wie die Installation von Ast- und Steinhaufen fördern die Populationen von Hermelinen in landwirtschaftlichen Gebieten in der Schweiz. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie fachlich begleitet, geplant und koordiniert sind.
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25.3.2026: Aufgegriffen
Skulpturen für die Biodiversität

Das Geographische Institut der Universität Zürich und die Fachklasse Grafik Luzern vermitteln in 16 Skulpturen wissenschaftlich fundiertes Wissen über Biodiversität. Die Arbeiten machen komplexe ökologische Zusammenhänge und Probleme in den vier Lebensraumbereichen Wald, Grünland, Landwirtschaft und Siedlungsraum sichtbar. Ziel ist es, durch die Verbindung von Wissenschaft und Gestaltung Neugier, Verständnis und Handlungsbereitschaft für den Schutz der biologischen Vielfalt zu fördern. Die Skulpturen sind vom 30. April bis zum 10. Juni im Museumsquartier Bern und vom 14. bis zum 19. Juni 2026 am World Biodiversity Forum in Davos öffentlich zu sehen.
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