6.5.2026: Forschung international
Den Einfluss invasiver Arten auf Ökosysteme umfassend bewerten
Der globale Standard EICAT der Weltnaturschutzunion IUCN zur Bewertung der Auswirkungen invasiver Arten wurde weiterentwickelt und umfasst nun alle 19 bekannten Einflussfaktoren statt bisher nur sieben. Neu berücksichtigt das Instrument neben direkten Effekten auf einzelne Arten auch Veränderungen auf Ebene von Populationen, Lebensgemeinschaften und ganzen Ökosystemen. Dadurch lassen sich die vielfältigen und oft indirekten Auswirkungen invasiver Arten differenzierter erfassen und gezielter priorisieren.
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6.5.2026: IPBES
Biodiversität und Wirtschaft: Kernbotschaften und Graphiken online verfügbar
Die Rolle der Wirtschaft bei der Herbeiführung eines transformativen Wandels für eine gerechte und nachhaltige Zukunft muss stärker thematisiert werden. Die wichtigsten Botschaften und Graphiken des IPBES-Berichts zu Biodiversität und Wirtschaft, der im Februar verabschiedet wurde, sind nun online zugänglich. Vom Bericht gibt es zudem eine Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger, der zurzeit auf Englisch und Französisch verfügbar ist; eine deutsche Fassung soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 folgen.
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6.5.2026: weitere Publikationen
Der Biber als Partner für lebendige Gewässer
Der Biber gestaltet kostengünstig und effizient Gewässer um, schafft neue Feuchtgebiete und erhöht so die Vielfalt und Vernetzung von wertvollen Lebensräumen. Davon profitieren zahlreiche Arten. Biberlandschaften speichern zudem Wasser, verbessern die Wasserqualität und dämpfen Hochwasser. Damit leistet der Biber einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung und zur ökologischen Infrastruktur.
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6.5.2026: Forschung international
Wege zu einem europaweiten Biodiversitäts-Monitoring
Endlich liegt ein umfassender Fahrplan für ein modernes europäisches Netzwerk zur Biodiversitätsbeobachtung vor. Ziel ist es, die fragmentierten, uneinheitlichen und nur selten grenzüberschreitenden Monitoringprogramme in ein kohärentes Gesamtsystem zu überführen. Digitale und molekulare Technologien sowie eine koordinierte Lenkung spielen dabei eine zentrale Rolle.
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6.5.2026: weitere Publikationen
SwissNatColl: Der Zugang zu den naturhistorischen Sammlungen der Schweiz
Das neue Portal «Swiss Natural History Collections» (SwissNatColl) bündelt und veröffentlicht schrittweise standardisierte Daten von Sammlungsbelegen. Mehr als zwei Millionen Datensätze sind bereits publiziert und öffentlich zugänglich. Damit öffnet das Portal neue Perspektiven für die Forschung und erleichtert die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Schweiz und international.
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6.5.2026: Forschung CH
Die Pflanzenvielfalt artenarmer Wiesen im Mittelland lässt sich wiederherstellen
Um die Artenvielfalt von Wiesen zu erhöhen, reicht eine einfache extensive Bewirtschaftung meist nicht aus. Benötigt werden aktive Wiederherstellungssmassnahmen wie Bodenbearbeitung (oberflächlich oder durch Pflügen) kombiniert mit der Einsaat von regionalem Saatgut oder der Übertragung von Heu aus artenreichen Wiesen. Nach vier Jahren führen solche Methoden bei rund 90% der Flächen zu einer Zunahme der Artenvielfalt um rund ein Drittel.
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6.5.2026: Aufgegriffen
Kurs «Gestaltung von Gebäuden und deren Umgebung zur Förderung der Biodiversität und des Klimas» am 18. Juni in Lausanne
Wohn-, Gewerbe- und Unternehmensgelände bieten ein grosses Potenzial zur Stärkung der Biodiversität und zur Verbesserung des Stadtklimas. Dieser Kurs (in Französisch), der durch die sanu in Zusammenarbeit mit dem Forum Biodiversität Schweiz organisiert wird, zeigt, wie Gebäude und ihre Umgebung so gestaltet und bewirtschaftet werden können, dass wertvolle Lebensräume für Fauna und Flora entstehen und gleichzeitig die Lebensqualität in der Stadt verbessert wird. Die Teilnehmenden lernen dabei konkrete Methoden und praktische Werkzeuge kennen, um die Biodiversität bereits in der Planungs- oder Renovationsphase zu integrieren und ihre nachhaltige Entwicklung langfristig zu sichern. Die Anmeldung ist bis Ende Mai möglich.
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6.5.2026: Forschung CH
Pflanzenschutzmittel beeinträchtigen Bodenleben und Biodiversität
In vielen Böden Europas sind Pflanzenschutzmittel nachweisbar, und das Bodenleben ist dadurch beeinträchtigt. Besonders betroffen sind Organismen wie Pilze und Fadenwürmer, die zentrale Funktionen im Boden erfüllen, beispielsweise die Nährstoffversorgung.
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6.5.2026: Aufgegriffen
Tag der Artenvielfalt im Freilichtmuseum Ballenberg, 23. Mai 2026
Das Freilichtmuseum Ballenberg und das Forum Biodiversität Schweiz laden im Rahmen des Jahresthemas «Ballenberg tierisch vielfältig» zu einem Tag der Artenvielfalt ein. Entdecken Sie die Natur im Freilichtmuseum neu und erfahren Sie, wie eng Biodiversität, Baukultur und Kulturlandschaft miteinander verwoben sind.
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6.5.2026: Aufgegriffen
Podcast «Écouter le vivant»
Die Natur ist nicht nur schützenswert, sondern auch eine Verbündete für eine lebenswerte Zukunft. Aus dieser Überzeugung heraus hat die Fondation pour la recherche sur la biodiversité den Podcast «Écouter le vivant» (nur Französisch) lanciert. Er gibt der Forschung eine Stimme und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Biodiversität bereits heute dazu beiträgt, unsere Gesellschaften gerechter, widerstandsfähiger und lebenswerter zu machen. Jeden Freitag erscheint eine neue Folge.
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6.5.2026: Aufgegriffen
Neue Plattform für mehr Natur vor der Haustüre: aufleben-natur.ch
«Aufleben mit mehr Natur» ist ein nationales Gemeinschaftsprojekt, das Menschen dazu einlädt, die Natur direkt vor ihrer Haustür zu entdecken und zu fördern. Im Zentrum steht die Plattform aufleben-natur.ch, die Inspiration, Wissen und konkrete Werkzeuge bietet, um Siedlungen Schritt für Schritt naturnäher und artenreicher zu gestalten.
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6.5.2026: Aufgegriffen
Artenkenntnisse: Eine grössere Auswahl an Kursen für Studierende
InfoSpecies, das Schweizerische Informationszentrum für Arten, publiziert auf seiner Webseite laufend Aus- und Weiterbildungskurse zum Thema Artenkenntnisse. Neu werden auch Kurse, die an einer Hochschule angeboten werden und externen Studierenden zur Verfügung stehen, erfasst. Mittels einer entsprechenden Filterfunktion können diese Hochschulkurse gesondert gesucht werden.
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6.5.2026: Forschung CH
Biber bauen Kohlenstoffsenken
Biber verändern Fliessgewässer nicht nur strukturell, sondern auch funktional in Bezug auf den Kohlenstoffhaushalt: Durch Biber geprägte Gewässerabschnitte werden zu bedeutenden CO₂-Senken. Damit rückt der Biber in den Fokus naturnaher Klimaschutzstrategien.
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6.5.2026: Forschung CH
Auen unter Druck: Bisherige Schutzgebiete genügen nicht
Auen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Schweiz, haben aber grosse Verluste erlitten. Die geschützten Restflächen werden nicht ausreichen, um die Biodiversität zu sichern. Ursachen sind neben der fehlenden natürlichen Dynamik vor allem klimabedingte Veränderungen wie Trockenheit und sinkende Wasserstände. Erforderlich ist eine grossräumige Planung in ganzen Einzugsgebieten.
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