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24.6.2026: Forschung CH
Tagfalterfauna teilweise stabilisiert, Totholzkäfer mit positivem Trend

Auf Basis von 1,2 Millionen Funddaten wurde rekonstruiert, wie sich die Artenvielfalt von Tagfaltern und Totholzkäfern im Zeitraum 1930 bis 2021 verändert hat. Im letzten Jahrhundert gab es deutliche Rückgänge in beiden Organismengruppen. Während Totholzkäfer in den letzten Jahrzehnten einen positiven Trend zeigen, haben sich Tagfalter seit den 1980er-Jahren auf tiefem Niveau stabilisiert.
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24.6.2026: Forschung CH
Für Bestäuber zählt das ganze Quartier

Blütenreiche Privatgärten fördern in dicht bebauten Stadtquartieren vor allem Wildbienen und Hummeln. Andere wichtige Bestäubergruppen wie Käfer und Schwebfliegen profitieren dagegen kaum von einzelnen grünen Inseln. In Städten sind daher nicht nur einzelne Gärten, sondern zusammenhängende Lebensräume auf Quartierebene entscheidend für die Bestäubung.
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24.6.2026: Forschung CH
Wird es dem Grasfrosch zu heiss?

Zwischen 1988 und 2025 schrumpfte eine Grasfrosch-Metapopulation bei Basel, obwohl die Anzahl und Fläche der Laichgewässer markant zugenommen hat. Der kontinuierliche Rückgang spricht dafür, dass der Klimawandel die Ursache ist. Dem Grasfrosch könnte es künftig in tiefen Lagen zu heiss werden.
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24.6.2026: Forschung CH
Klarere Seen während der Covid-Pandemie

Die pandemiebedingten Lockdowns führten zu weniger Industrieproduktion, Verkehr und Freizeitaktivitäten. Das wirkte sich weltweit positiv auf die Wassertrübung in Seen aus, vor allem in Uferregionen und Flussmündungen.
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24.6.2026: Forschung international
Lichtverschmutzung verändert Nahrungsnetze an Flussufern

Lichtverschmutzung beeinflusst die Energie- und Nährstoff-Flüsse zwischen Gewässern und angrenzenden Uferlebensräumen stärker als eine invasive Flusskrebsart. Die Beleuchtung entlang von Gewässern kann offenbar weitreichende Folgen für ganze Nahrungsnetze haben.
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24.6.2026: Forschung international
Versteckte Insektenvielfalt in Grashalmen: Ungemähte Refugien fördern Biodiversität in Wiesen

Im Innern von mehrjährigen Grashalmen lebt oft unbemerkt eine erstaunliche Vielfalt an Wespen, Gallmücken, Fliegen und Käfern. Diese vielfältigen und spezialisierten Lebensgemeinschaften geraten durch regelmässige Mahd unter Druck. Die kaum beachteten Arten können durch ungemähte Bereiche gefördert werden.
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24.6.2026: IPBES
Gesucht: Reviewer für IPBES-Publikationen

Das externe Review des IPBES-Berichts «Biodiversitätsinklusive Raumplanung und ökologische Konnektivität» sowie der Zusammenfassung für die politische Entscheidungsfindung (Summary for Policymaker) läuft vom 1. Juni bis 24. Juli 2026. Zudem steht der erste Entwurf des 2. Globalen IPBES-Berichts zur Begutachtung offen (15. Juni bis 8. August). Wenn Sie sich unter IPBES.net als Reviewer der jeweiligen Berichte registrieren, können sie sich auch für einen der Online-Dialogworkshops mit den Autor:innen anmelden, die im Begutachtungszeitraum durchgeführt werden. Um höchste wissenschaftliche Qualität und politische Relevanz der Bewertung sicherzustellen, sind Regierungen und qualifizierte Expert:innen aus allen relevanten Disziplinen und Bereichen eingeladen, sich am Review zu beteiligen. Weitere Einzelheiten finden Sie in der entsprechenden Mitteilung auf der Website von IPBES.
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24.6.2026: weitere Publikationen
Zustand der Nutzpflanzenvielfalt in der Schweiz

Ein neuer Bericht zeigt erstmals umfassend, wie es um die Vielfalt unsere Kulturpflanzen steht: Die Agrobiodiversität in der Schweiz ist heute insgesamt gut abgesichert – doch ohne kontinuierliches Engagement drohen rasch Verluste. Es braucht noch mehr Anstrengungen, um die Vielfalt wieder auf die Felder zu bringen.
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24.6.2026: weitere Publikationen
Argumentarium für das Zulassen von natürlicher Dynamik im Wald

Natürliche Prozesse prägen den Wald seit jeher und könnten gerade heute Teil von Lösungen sein. Ein neues Argumentarium zeigt, warum mehr Dynamik sowohl der Biodiversität als auch der Waldbewirtschaftung zugutekommt.
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24.6.2026: weitere Publikationen
Werte und Leistungen der Natur: Ein digitaler Praxisnavigator bietet Orientierung

Das Webtool verschafft Zugang zu den Ergebnissen des Forschungsprojekts ValPar.CH über die Werte und Leistungen der Natur. Es führt gezielt zu den gewünschten Themen, Instrumenten und Anwendungsbeispielen und unterstützt Fachstellen, Umweltbüros und lokale Akteure dabei, geeignete Massnahmen zu entwickeln, damit Biodiversität, Landschaftsqualität und Ökosystemleistungen gestärkt werden.
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24.6.2026: weitere Publikationen
Stakeholder der Biodiversität in der Schweiz – eine Web-Applikation

Ein interaktives Webtool macht die Schweizer Akteurinnen und Akteure der Biodiversität sichtbar: Sie lassen sich nach verschiedenen Lebensräumen filtern und als Netzwerk darstellen. Das Tool eignet sich als Ausgangspunkt für eigene, kontextspezifische Stakeholderanalysen, etwa in Forschung, Planung oder Kommunikation.
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24.6.2026: Aufgegriffen
Forschungspreis für Natur- und Landschaftsschutz 2026 – jetzt bewerben

Seit 2003 prämiert die Hintermann & Weber AG eine herausragende, originelle oder besonders praxisrelevante wissenschaftliche Leistung von Nachwuchsforschenden im Bereich Natur- und Landschaftsschutz. Der Forschungspreis ist mit 5000 Franken dotiert und eine Anerkennung für junge Forscherinnen und Forscher, deren Arbeit einen praxisrelevanten Beitrag zum Natur- oder Landschaftsschutz leistet. Bewerbungsfrist ist der 15. August 2026.
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24.6.2026: Aufgegriffen
Ausstellung rückt urbane Wildpflanzen ins Rampenlicht

Die aktuelle Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur ist Wildpflanzen im Siedlungsraum gewidmet, die nicht von Menschen gepflanzt wurden: Kräuter, die zwischen Pflastersteinen wachsen, Pflanzen auf Brachen, Gewächse entlang der Bahngleise. Sie stellt ausgewählte Projekte aus Landschaftsarchitektur, Forschung und Siedlungsaufwertung vor, die eine neue Wildnis fördern und unser Verhältnis zur Stadtnatur hinterfragen. Die Ausstellung läuft noch bis am 23. August 2026.
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24.6.2026: Aufgegriffen
Bestimmungstool für einheimische Tagfalter

Wer die Sommerferien in der Schweiz verbringt, kann sich im Bestimmen von Tagfaltern üben. Zwei Brüder mit einer Leidenschaft für Schmetterlinge haben eine Web-Applikation entwickelt, die automatisch Tagfalter bestimmen kann, welche in der Schweiz fotografiert wurden. Lepido.ch eignet sich für die automatische Bestimmung von Tagfaltern, Rotwidderchen und Grünwidderchen.
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