11.8.2011: weitere Publikationen

Unheimliche Eroberer




(dp) Die Pflanzen und Tiere in diesem farbenprächtigen Werk sind oft attraktiv, auffällig oder mindestens rührend. Doch so harmlos, wie sie aussehen, sind sie nicht. Einst absichtlich oder unabsichtlich eingeführt, konnten sie sich festsetzen und übermässig vermehren. Sie machen einheimischen Arten den Lebensraum streitig, übertragen Krankheitserreger oder beschädigen Infrastrukturen. Solche Arten werden als invasiv bezeichnet. Wolfgang Nentwig und seine Mitautoren stellen 24 Arten von der Tigermücke über das Drüsige Springkraut bis zum Waschbären vor, zeigen die Hintergründe auf, warum diese Arten invasiv werden konnten und weisen auf Bekämpfungsmassnahmen hin. Vorbeugende Massnahmen wie das Verbot der Einfuhr von nicht-einheimischen Arten, deren Bekämpfung, die Einführung des Verursacherprinzips im Schadensfall sowie eine verbesserte Information der Öffentlichkeit sind dabei zentrale Elemente.




Literatur:
Unheimliche Eroberer. W. Nentwig. Bern: Haupt, 2011. 256 Seiten.


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