25.1.2016: weitere Publikationen

Der Fisch, der lieber eine Alge wäre

Le poisson qui voulait être une algue



Ewald Weber

Kein Organismus lebt für sich allein, jeder steht in Beziehung mit anderen Lebewesen. Ewald Weber beschreibt in seinem wissenschaftlich fundierten, äusserst unterhaltsam geschriebenen Werk Beziehungen zwischen Pflanzen und Tieren. Mal profitieren beide, mal nur der eine, ein andermal hält sich die Beziehung die Waage. Zur Sprache kommen unter anderem Blüten und ihre Bestäuber, fleischfressende Pflanzen und Tiere, die sich als Pflanzen ausgeben. Erst durch ihr Beziehungsgeflecht bilden die Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen, die in einem Lebensraum vorkommen, ein Ganzes. Diese Wechselwirkungen sind denn auch ein wichtiger Teil der Biodiversität; Naturschutz ist auch Beziehungspflege.

Aucun organisme ne vit seul, chaque organisme est en relation avec d’autres. Ewald Weber décrit dans un ouvrage scientifique vulgarisé et très amusant les relations entre les plantes et les animaux. Parfois les deux profitent, parfois un seul sort gagnant, une autre fois la relation est équilibrée. Ce livre traite entre autre des fleurs et de leurs pollinisateurs, des plantes carnivores et d’animaux qui se font passer pour des plantes. Les plantes, animaux, champignons et microbes vivant dans un milieu ne forment un tout que par le réseau de leurs relations. Ces interactions forment aussi une part importante de la biodiversité. La protection de la nature signifie donc aussi entretenir des relations.



Literatur:
Ewald Weber (2015): Der Fisch, der lieber eine Alge wäre. Das erstaunliche Zusammenleben von Tieren und Pflanzen. Verlag C.H. Beck, München. (en allemand)


Zurück zur Liste