Rapport annuel 2024 pour

Plattform Chemie: Plateforme Chimie


Président/Présidente: Shana Sturla

De: Leo Merz, leo.merz@scnat.ch

Zusammenfassung


• Zweitägiges Young Faculty Meeting: Nachwuchsprofessorinnen und -professoren diskutierten gemeinsam mit Expertinnen und Experten intensiv über «AI in Chemistry: The Future of Discovery and Education?».

• Prix-Schläfli Lecture Tour: Preisträgerin Julia Reisenbauer vernetzte sich an sieben Hochschulen mit Forschenden und diskutierte ihre Skeletal-Editing-Methode.

• Update der Roadmap for Chemistry Research Infrastructures: bündelt die Infrastruktur­bedürfnisse der Schweizer Chemie-Community und bildet die Grundlage für die kommende SBFI-Roadmap.



Publikationen


• Contribution of the Swiss Chemistry Community to SDGs – Perspective of the SCNAT Platform Chemistry. S. Hofmann, L. Merz, Chimia 2024, 78, 379, DOI: 10.2533/chimia.2024.379.

• Young Faculty Meeting 2024: AI in Chemistry – The Future of Discovery and Education? M. J. Bezdek, M. Oppermann, L. Merz, Chimia 2024, 78, 451, DOI: 10.2533/chimia.2024.451. 

• 2024 Chemistry Travel Award by SCNAT and SCS. S. Hofmann, Chimia 2024, 78, 565, DOI: 10.2533/chimia.2024.565. 

• Update on the Chemistry Roadmap for Research Infrastructures. – a call for participation. Chimia 2024, 78, 643, DOI: 10.2533/chimia.2024.643. 

• Chemistry Community Roadmap 2024 – Update of Swiss Community Needs for Research Infrastructures 2029-2032. R. Buller, C. Copéret, L. Emsley, C. Nevado, S. Hofmann, Swiss Academies Reports 2024, 19, 7, DOI: 10.5281/zenodo.14264988.



Tagungen / Kurse


Am 1.–2. Februar 2024 fand auf der Griesalp das 17. «Young Faculty Meeting» statt, bei dem sich Nachwuchsprofessorinnen und -professoren aus allen Bereichen der chemischen Wissenschaft zum zweitägigen Austausch trafen. Unter dem Leitthema «AI in Chemistry: The Future of Discovery and Education?» diskutierten sie gemeinsam mit eingeladenen Expertinnen und Experten die Chancen und Grenzen von KI in Forschung, Lehre – und für die Karriere.
chem.scnat.ch/YFM

Am 27. Februar 2024 wurde die Eawag in Dübendorf mit dem «Chemical Landmark» ausgezeichnet; die SCNAT würdigte damit die von Werner Stumm angestoßene Revolution in der Umweltchemie, deren Konzepte die moderne aquatische Forschung bis heute prägen.
chemicallandmarks.ch/2022

Am 27. November 2024 wurden dsm-firmenich und Givaudan in Genf mit dem «Chemical Landmark» ausgezeichnet; die SCNAT würdigte damit ihre Pionierleistung, mit der sie – in harter, aber freundschaftlicher Konkurrenz – Genf zur Hauptstadt der Parfümchemie machten und die Duftstoffforschung weltweit prägten.
chemicallandmarks.ch/2023

Julia Reisenbauer erhielt den Prix Schläfli in Chemie und tourte im Dezember 2024 durch sieben Schweizer Hochschulen – Universität Bern, Universität Zürich, Universität Basel, ETH Zürich, EPF Lausanne, Universität Fribourg und Universität Genf – um ihre Forschung zum «skeletal editing» vorzustellen: eine Strategie, die späte, positionsselektive Einatom-Einfügungen in komplexen Indol-Gerüsten ermöglicht und so den direkten Zugang zu bislang schwer zugänglichen Heterocyclen wie Quinazolinen und Quinoxalinen aus fortgeschrittenen Wirkstoffvorstufen eröffnet.
chem.scnat.ch/schlaefli



Nachwuchsförderung


In Kooperation mit der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft vergab die SCNAT 45 Chemistry Travel Awards an Doktorierende, um ihre Teilnahme an internationalen Fachkonferenzen zu ermöglichen.
chem.scnat.ch/travel_award

Am 1.–2. Februar 2024 fand auf der Griesalp das 17. «Young Faculty Meeting» statt, bei dem sich Nachwuchsprofessorinnen und -professoren aus allen Bereichen der chemischen Wissenschaft zum zweitägigen Austausch trafen. Unter dem Leitthema «AI in Chemistry: The Future of Discovery and Education?» diskutierten sie gemeinsam mit eingeladenen Expertinnen und Experten die Chancen und Grenzen von KI in Forschung, Lehre – und für die Karriere.
chem.scnat.ch/YFM

Julia Reisenbauer erhielt den Prix Schläfli in Chemie und tourte im Dezember 2024 durch sieben Schweizer Hochschulen – Universität Bern, Universität Zürich, Universität Basel, ETH Zürich, EPF Lausanne, Universität Fribourg und Universität Genf – um ihre Forschung zum «skeletal editing» vorzustellen: eine Strategie, die späte, positionsselektive Einatom-Einfügungen in komplexen Indol-Gerüsten ermöglicht und so den direkten Zugang zu bislang schwer zugänglichen Heterocyclen wie Quinazolinen und Quinoxalinen aus fortgeschrittenen Wirkstoffvorstufen eröffnet.
chem.scnat.ch/schlaefli



Forschungsunterstützende Informations- und Koordinationsaufgaben


2024 erarbeitete die Plattform Chemie der SCNAT zusammen mit der community ein Update der «Roadmap for Chemistry Research Infrastructures» vor; es bündelt den Bedarf der Schweizer Chemie an neun nationalen Grossinfrastrukturen für 2029–2032 und dient als fachlicher Input für die kommende SBFI-Roadmap. 



Dialog mit der Gesellschaft


Die Anlässe des Chemical Landmark-Programms sind oben unter Anlässe beschrieben.