Plattform Wissenschaft und Politik
Prof. Dr. Bernard Lehmann wurde ab 2025 für eine zweite Amtszeit als Präsident der Plattform Wissenschaft und Politik für weitere drei Jahre gewählt.
2024 hat zudem Isabel Günther als Präsidentin der KFPE ihr Funktion aufgenommen. Folgende Präsidentinnen und Präsidenten wurde ab 2025 wiedergewählt:
Prof. Dr. Naki Akçar, Präsident Kommission für Polar- und Höhenforschung SKPH
Prof. Dr. Karin Ingold, Präsidentin Forum für Klima und globalen Wandel ProClim
Prof. Dr. Christoph Küffer, Präsident Netzwerk Transdisziplinarität td-net
Prof. Dr. Ulrike Sturm, Präsidentin Forum Alpen, Landschaft, Pärke FoLAP
Gemeinsame Projekte
Die Geschäftsstelle der Plattform Wissenschaft und Politik SAP hat im 2024 drei arbeitsgruppenübergreifende Projekte koordiniert oder aktiv mitgestaltet.
Projekt Rolle von Forschenden in der Nachhaltigkeitstransformationen
Forschende befinden sich häufig in Situationen, in denen sie neue Rollen in der Gesellschaft spielen müssen oder dafür kritisiert werden, dass sie sich an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Handlungsfeldern positionieren. Die Plattform SAP in Zusammenarbeit mit verschiedenen Expert:innen entwickeln einen Leitfaden, welcher zum Nachdenken und zur Diskussion über die verschiedenen Rollen von Forschenden in der Gesellschaft anregen soll.
Projekt «Ausbau erneuerbarer Energien biodiversitäts- und landschaftsverträglich planen»,
ProClim war bei der Erarbeitung des SCNAT-Berichts «Ausbau erneuerbarer Energien biodiversitäts- und landschaftsverträglich planen» beteiligt. Das Dokument enthält einen kommentierten Kriterienkatalog mit Vorschlägen für die konkrete Umsetzung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Beim Bau von Anlagen zur Produktion erneuerbarer Energie ausserhalb von Bauzonen existieren Zielkonflikte mit der Erhaltung und Förderung der Biodiversität und Landschaftsqualität. Der Kriterienkatalog hilft, Eignungsgebiete für Energieanlagen mit möglichst geringem Konfliktpotential zu identifizieren und damit die Wahrscheinlichkeit von Einsprachen gegen geplante Anlagen zu verringern. Damit steht den Kantonen, den Energieproduzenten und weiteren Interessierten eine entsprechende Planungshilfe zur Verfügung. Die Liste ist bei den Kantonen auf grosses Interesse gestossen. Zusammen mit der Raumplanungsgruppe der ETH Zürich wird nun ein Web-Tool erarbeitet, das es Kantonen und weiteren Nutzerinnen und Nutzern erlaubt, die verschiedenen Kriterien selbständig räumlich zu überlagern, zu gewichten und darzustellen. Das Projekt stellt eine einheitsübergreifende Zusammenarbeit der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) dar. Der Bericht wurde im April 2024 veröffentlicht.
https://proclim.scnat.ch/de/id/Su6sK?embed=6izA9
Sustainability Research Initiative
Bei der Gründung der SRI wurde festgelegt, dass es für die Weiterführung nach den ersten fünf Jahren einer Erneuerung der Geschäftsordnung bedarf. Dafür wurde eine neue Strategie für die Nachhaltigkeitsforschung sowie für die entsprechenden Zusammenarbeit verschiedener SCNAT-Einheiten erstellt. Die SAP hat zu dieser Entwicklung beigetragen und trägt zur Koordination der verschiedenen beteiligten Fachstellen bei. Durch die starke Nachhaltigkeitsorientierung der meisten SAP-Arbeitsgruppen stellt das SAP Präsidium ein wichtiger Echo-Raum für die Entwicklungsarbeiten dar und wird regelmässig zum Fortschritt informiert und konsultiert. Im Januar 2024 hat der SCNAT-Vorstand grünes Licht zur Umsetzung der Strategie gegeben.
https://sustainability.scnat.ch/en