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12.2.2026: Forschung CH
100% nachhaltiger Pflanzenschutz weltweit: Mehr Chancen als Risiken

Welche Effekte hätte es, wenn Landwirtinnen und Landwirte rund um den Globus komplett auf nachhaltigen Pflanzenschutz umstellen würden? Die meisten der über 500 befragten Expertinnen und Experten rechnen mit langfristig positiven Folgen – auch aus ökonomischer Perspektive.
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12.2.2026: Forschung CH
«Species' Contributions to People» – ein neuer Ansatz, um Ökosystemleistungen von Arten aufzuzeigen

Die Natur trägt auf vielfältige Weise zum Wohlbefinden der Menschen bei, doch werden diese Beiträge oft anhand vereinfachter Indikatoren bewertet, die die tatsächliche Rolle der Biodiversität verschleiern. Forscher schlagen nun einen artenzentrierten Ansatz vor, um die Biodiversität und die Beiträge der Natur für die Gesellschaft besser miteinander zu verknüpfen. Sie führen das Konzept der «Species' Contributions to People» (SCP) ein, mit dem sich ermitteln lässt, welche Arten zu welchen Vorteilen für die Gesellschaft beitragen. Dieser Ansatz eröffnet neue Perspektiven für den Naturschutz und die Umweltplanung.
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12.2.2026: Forschung CH
Monitoring deckt Rückgang der genetischen Vielfalt bei der Kreuzkröte auf

Die genetische Vielfalt spielte in der Naturschutzpraxis bisher nur eine untergeordnete Rolle, obwohl sie eine wichtige Ebene der Biodiversität ist. Monitoringdaten zeigen nun exemplarisch, dass die genetische Vielfalt der Kreuzkröte im Reusstal in nur 20 Jahren deutlich abgenommen hat. In der Naturschutzpraxis empfiehlt es sich, Massnahmen gegen den Verlust der genetischen Vielfalt zu ergreifen.
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12.2.2026: Forschung international
Moose und Kräuter sind Stickstoffdepots im Wald

Stickstoff ist für das Wachstum von Pflanzen unerlässlich – zu viel davon kann jedoch Wald, Böden und Gewässer belasten. Nicht nur die Bäume, sondern auch die Vegetation in den unteren Schichten prägt den Stickstoffhaushalt entscheidend mit. Besonders die Pflanzen der Kraut- und Moosschicht spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie viel Stickstoff im Ökosystem verbleibt und wie viel in untere Erdschichten oder Gewässer gelangt.
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12.2.2026: Forschung international
Artenverlust als Hauptursache für Rückgang der Insektenbiomasse

Langzeitdaten aus Wiesen und Weiden in Deutschland zeigen: Der Rückgang der lokalen Insektenbiomasse ist vor allem eine Folge des Verschwindens von Arten, von denen viele früher häufig waren. Die Biomasse wird auf immer weniger Arten verteilt, was die Stabilität der Lebensgemeinschaften schwächt. Artenreiches, extensiv genutztes Grünland erweist sich als zentraler Faktor für widerstandsfähige Lebensgemeinschaften.
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12.2.2026: IPBES
Neuer Bericht: Weltbiodiversitätsrat zeigt, wie naturverträgliches Wirtschaften möglich wäre

Unternehmen sind in hohem Mass von Biodiversität und Ökosystemleistungen abhängig und beeinflussen diese lokal und entlang globaler Wertschöpfungsketten. Dies zeigt der am 9. Februar veröffentlichte Bericht des Weltbiodiversitätsrates. Demnach sind die heutigen wirtschaftlichen Aktivitäten und politischen Rahmenbedingungen nicht mit dem Erhalt der Biodiversität vereinbar. Die 80 beteiligten Expertinnen und Experten aus 35 Ländern zeigen auf, wie sich systemische Risiken reduzieren lassen und naturverträgliches Wirtschaften möglich wird.
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12.2.2026: IPBES
Zusammenfassungen zu den Berichten «Nexus» und «Transformativer Wandel» auf Deutsch

Die Zusammenfassungen der im Dezember 2025 verabschiedeten IPBES-Berichte «Zusammenhänge zwischen Biodiversität, Wasser, Nahrung und Gesundheit» (Nexus) und «Die zugrundeliegenden Ursachen des Biodiversitätsverlustes und die Einflussfaktoren eines transformativen Wandels sowie Optionen zur Verwirklichung der Vision 2050 für Biodiversität» sind nun auf Deutsch erhältlich.
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12.2.2026: weitere Publikationen
Planungstools zur besseren Integration von Ökosystemleistungen in die Raumplanung

Im Rahmen des Aktionsplans Biodiversität Schweiz wurden neue Erkenntnisse zum Stand, zur Nachfrage sowie zu Hürden bei der Berücksichtigung von Ökosystemleistungen in raumrelevante Entscheidungen gewonnen. Der Schlussbericht sowie eine neue Webseite unterstützen Fachpersonen dabei, geeignete Planungstools zu finden.
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12.2.2026: weitere Publikationen
Leitfaden zur Wiederherstellung feuchter und nasser Wälder

Feuchte Wälder liefern zahlreiche wertvolle Ökosystemleistungen. Durch jahrhundertelange Entwässerungen sind sie allerdings weitgehend verschwunden. Ein neuer Leitfaden zeigt, wie ihre Wiederherstellung in der Schweiz gezielt geplant und umgesetzt werden kann.
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12.2.2026: weitere Publikationen
Die Kulturpflanzen der Schweiz

Ein Nachschlagewerk zu den Kulturpflanzen in der Schweiz befasst sich mit der Sortenvielfalt und ihrem historischen Erbe. In einem allgemeinen Teil zeigt der Autor auf, wo die Züchtung ansetzen kann und wie sich das Potenzial von Kulturpflanzen nutzen lässt, damit sie neue Regionen besiedeln können. Er befasst sich auch mit den historischen Ereignissen, die einen grossen Einfluss auf die Entwicklung der Kulturpflanzen in der Schweiz hatten, und dokumentiert den Verlust der Sortenvielfalt seit 1900. Der zweite Teil ist den Sorten gewidmet, die in der schweizerischen Genbank enthalten sind.
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12.2.2026: Aufgegriffen
Ein neuer Preis für mehr Siedlungsnatur

Ein neuer Preis von Plante & Cité Suisse sowie der Fondation Etrillard möchte Projekte zur Landschaftsgestaltung in dicht bebauten städtischen Gebieten der Schweiz und in Frankreich fördern, welche die Biodiversität, die Lebensqualität und den Zugang zur Natur in der Wohnumgebung verbessern. Der Preis ist mit 30 000 Schweizer Franken dotiert. Die diesjährige Ausschreibung läuft noch bis zum 10. April 2026.
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12.2.2026: Aufgegriffen
Webinarreihe und Kurs: Biodiversität ins Gespräch bringen

Biodiversität ist ein Querschnittsthema mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus verschiedenen Sektoren. Sie ist nicht nur im Naturschutz präsent, sondern zunehmend auch in der Landwirtschaft, im Baugewerbe oder im Tourismus. Wie können die verschiedenen Akteurinnen und Akteure besser und zielgerichteter erreicht werden? Und welche bewährten Methoden und Rezepte existieren, um die Kommunikation rund um die Biodiversität zu verbessern und an die verschiedenen Zielgruppen anzupassen? Um die Kommunikationskompetenzen von Personen aus dem Biodiversitätssektor zu stärken, bietet das Synthesezentrum Biodiversität im Frühling 2026 eine Webinarreihe und einen Kurstag an.
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12.2.2026: Aufgegriffen
Umfrage zu Biodiversitätsdaten in der Schweiz

Der Schweizer GBIF-Knoten und das Swiss Institute of Bioinformatics evaluieren die Bedürfnisse, Praktiken und Herausforderungen rund um Biodiversitätsdaten in der Schweiz. Dazu laden sie Forschende und Datenmanagerinnen und -manager ein, an einer kurzen Umfrage teilzunehmen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert nur wenige Minuten.
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12.2.2026: Aufgegriffen
Ausstellung: Die Kunst des achtsamen Beobachtens

Das Naturéum lädt dazu ein, die Natur durch den sensiblen und präzisen Blick des Zeichners Philippe Marle (wieder) zu entdecken. Die Ausstellung Natura picta würdigt die naturalistische Zeichnung, eine Praxis an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, die die Schönheit und Komplexität der lebenden Welt hervorhebt. Die Ausstellung erinnert uns daran, dass das Zeichnen der Natur in erster Linie bedeutet, sie genau zu betrachten.
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